22. Februar 2022

Umzug in Zeiten von Corona - das müssen Sie während des Umzuges beachten

Covid-19 hat die Welt in eine Schieflage gebracht. Die Auswirkungen der Pandemie und die Angst vor einer Infektion dringen in jeden Lebensbereich vor. Doch trotz des Virus muss das Leben weitergehen. Ein Umzug in der Pandemiezeit ist zwar möglich, aber ein logistisches Meisterwerk und erfordert mehr Organisation und mehr Vorkehrungen als bisher. Doch was sind die aktuellen Regelungen bezüglich eines Umzugs? Ist das Umziehen in diesen Zeiten überhaupt erlaubt? Und wie viele Helfer dürfen anwesend sein?

Die Grundlagen eines Corona-Umzugs

Generell ist es sinnvoll, sich im Falle eines Umzugs über die aktuellen Hygiene-Regeln zu informieren. Dazu gehört momentan das Tragen von FFP2-Masken,1,5 Meter Mindestabstand und eine reduzierte Personenanzahl. Zudem beschränkt sich die Erlaubnis für die Anwesenheit von Helfern nur auf Geimpfte und Genesene, bis aus wenige Ausnahmen. Ungeimpfte Umzugshelfer sollten, wenn möglich, nicht anwesend sein. Ist dies dennoch der Fall, darf die ungeimpfte Person nur mit dem eigenen Haushalt und zwei Helfern aus einem anderen Haushalt beim Umzug anwesend sein. Ein Corona-Test ist zudem ratsam, um sich zusätzlich abzusichern und sich nicht gegenseitig anzustecken. Die Belüftung der Innenräume in der alten, wie auch in der neuen Wohnung kann dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Umzugsunternehmen trotz Virus: Erlaubt oder Verboten?

Trotz der Pandemiesituation ist es möglich, ein fachgerechtes Speditionsunternehmen zu engagieren. Im Hinblick auf die allgemeine Infektionsgefahr kann es sogar sinnvoller sein, ein festes Team zu engagieren, als eine heterogene Gruppe von Menschen mit potenziell unklarem Impf- und Teststatus. Professionelle und sorgfältige Umzugshelfer wissen auch während der Pandemie, wie sie sich am sichersten verhalten und können, um das Risiko des Umzugs zusätzlich schmälern. Beim Umzug mit einem kompetenten Unternehmen ist es jedoch wichtig, unnötigen Kontakt wie Händeschütteln zu vermeiden. Da Umzugsunternehmer sehr routiniert und schnell arbeiten, ist die Zusammenarbeit im Hinblick auf Ansteckungspotenziale sinnvoll: Ein Umzug via Unternehmen ist wesentlich schneller abgeschlossen und mit weniger Zwischenfällen verbunden, als ein Privatumzug. Wer unsicher ist, ob das favorisierte Umzugsunternehmen trotz Corona Umzüge anbietet, kann per Telefon oder E-Mail nachfragen.

Fristen und Corona: Welche Rechte haben Mieter und Vermieter?

Grundsätzlich sind Mietverträge nicht gegen Covid-19 abgesichert. Wer aufgrund der pandemischen Auswirkungen einen Auszugs- oder Einzugstermin nicht einhalten kann, muss auf die Kulanz des Vermieters hoffen. Viele Menschen verstehen zwar, dass bestimmte Fristen wegen Corona nicht eingehalten werden können, doch sind sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet, deswegen anders zu handeln. Bestimmte Einzelfälle stellen Ausnahmen dar, wo eine Quarantäneverordnung oder das Wohnen in einem Risikogebiet zu speziellen Sonderregelungen führt. Es kann sinnvoll sein, im engen Kontakt mit dem Vermieter zu stehen und diesen schnell über neue Entwicklungen im eigenen Umzugsplan oder Gesundheitsstatus zu informieren.

Umzug nach Risikokontakt oder positivem Testergebnis

Befinden sich eine oder mehrere Personen im Haushalt, die unter Quarantäne stehen, oder positiv getestet wurden, ist ein Umzug in dieser Zeit ausgeschlossen. Auch ein hinreichender ärztlicher Coronaverdacht kann den Umzug ausschließen. In diesem Fall hilft die Absprache mit dem behandelnden Arzt und den Vermietern, um den Umzug nach der Quarantänezeit schnellstmöglich nachzuholen. Befinden Sie sich selbst nicht in der auszuräumenden Wohnung und ist alles vorbereitet, können Bekannte oder Verwandte den Umzug, gemeinsam mit einer Firma, umsetzen. Für eine akute Lösung der Situation gibt es jedoch nur individuelle Lösungen, die von den aktuellen Pandemiebestimmungen abhängen. Diese finden sich unter anderem auf der Website der Bundesregierung.

Umziehen trotz Covid-19: Das sind die Regeln

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Umzug im Ausnahmezustand möglich, aber komplizierter ist. Wichtig sind die Grundlagen, die eine Infektion vermeiden. Ein Corona-Test und eine Impfung sind die besten Vorsorgemaßnahmen, um eine Ansteckung zu verhindern. Die Belüftung der Innenräume ist ein Muss: Sowohl in der alten, als auch in der neuen Wohnung muss die permanente Durchlüftung gewährleistet sein. FFP2-Masken sind ebenso Pflicht, die die Wohnungseigentümer, wie auch das Team von Helfern schützt. Wer einen Umzug in der Krisenzeit plant, sollte sich über die Personenzahl bewusst sein und auch während des Umzugs die Maßnahmen im Hinterkopf behalten. Eine professionelle Umzugsfirma kann ihrerseits dazu beitragen, ihre Erfahrungen mit Umzug und Corona beim Transport umzusetzen. So gelingt der Umzug zuverlässig und sicher.

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