Erstellt am 09. August 2022

Kosten der Umzugsfirma: So werden die Preise berechnet

Sie gerade dabei Ihren anstehenden Umzug zu planen und erwägen, diesen von einer Umzugsfirma durchführen zu lassen? Das ist grundsätzlich eine gute Idee, denn in der Regel sparen Sie sich damit viel Zeit, Arbeit und Nerven. Hier stellt sich aber für die meisten die Frage: Was kosten Umzüge mit einer Umzugsfirma? Wir sagen Ihnen, wie Sie den Aufwand und die damit verbundenen Kosten für Ihren Umzug möglichst genau abschätzen können. Außerdem geben wir Ihnen einige Tipps, an welchen Stellen Sie effektiv Umzugskosten sparen können.

Wie kalkuliert die Umzugsfirma die Kosten für Ihren Umzug?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da viele Umzugsfirmen unterschiedlich kalkulieren. Grundsätzlich sind die Umzugskosten vom Arbeitsaufwand, den Fixkosten und der dabei angesetzten Gewinnmarge der Umzugsfirma abhängig. Hier trägt der Arbeitsaufwand in der Regel den Löwenanteil. Es gilt: Je umfangreicher der Umzug und die gewünschten Leistungen, desto höher die Kosten der Umzugsfirma. So ist ein Umzug eines Single-Haushaltes aus einer 2-Zimmer-Wohnung innerhalb Berlins wesentlich preiswerter als der Umzugs einer Familie mit einer 4-Zimmer-Wohnung. Allein schon, weil der Hausstand wesentlich umfangreicher ist. Allerdings gibt es auch hier Faktoren, die die Kosten der Umzugsfirma steigern oder reduzieren.

Welchen Einfluss haben die örtlichen Gegebenheiten auf die Umzugskosten?

Einen sehr großen. Die örtlichen Gegebenheiten wie etwa die betreffende Etage, das Vorhandensein eines Fahrstuhls, ein enges Treppenhaus oder der Weg von der Wohnung zum Umzugs-Lkw können große Preisunterschiede ausmachen. Sie kosten eventuell viel Zeit und damit Geld. Eventuell kann hier der Einsatz eines Möbelliftes sinnvoll sein. Aber auch hier müssen die Kosten und der Nutzen gegeneinander abgewogen werden. Die Nutzung eines Möbelliftes muss behördlich genehmigt werden und auch der Auf- und Abbau kosten Zeit und Geld.

An den örtlichen Gegebenheiten können Sie leider nicht viel ändern. Aber auch hier gibt es Sparpotential. Die Beantragung einer möglichst nah gelegenen Halteverbotszone macht vor allem in einer Großstadt wie Berlin sehr viel Sinn. Zusätzlich sollten Sie dafür sorgen, dass Behinderungen auf dem Weg der Umzugshelfer beseitigt werden. Sorgen Sie dafür, dass etwa bei Flügeltüren immer beide Türen zu öffnen sind. Beseitigen Sie Hindernisse im Treppenhaus wie Kinderwagen oder Blumentöpfe und sorgen Sie dafür, dass die Umzugshelfer nicht unnötig ausgebremst werden.

Wichtig ist auch, dass Sie die Umzugsfirma frühzeit über eventuelle Baumaßnahmen auf dem Weg von der Be- zur Entladestelle informieren.

Welche Fixkosten gibt es beim Umzug zu beachten?

Viele Haushalte haben die Fixkosten gar nicht oder nur unvollständig vor Augen. Zu den Fixkosten zählen unter anderem die Benzinkosten und Versicherungskosten. Auch Mautgebühren bei bundesweiten Umzüge sind zu beachten. Bei Umzügen in nicht EU-Länder, wie etwa die Schweiz, fallen außerdem Zollgebühren an. Ab einer Umzugsstrecke von mehr als 500 km stellen die meisten Umzugsfirmen einen zweiten Fahrer, damit die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten werden können. Bei einer professionellen Umzugsfirma verfügt der Fahrer über eine sogenannte Güterkraftverkehrslizenz. Diese Qualifikation ist Voraussetzung für den Güterverkehr mit einem Lkw über 3,5t und beinhaltet die notwendigen Kenntnisse etwa die Ladungssicherung betreffend.

Leider gibt es noch immer viele Transport- und Umzugsunternehmen, die für den durchgeführten Transport keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben. Hier reicht eine einfache Betriebshaftversicherung definitiv nicht aus. Eine seriöse Umzugsfirma verfügt über eine zusätzliche Transportversicherung mit einer ausreichen hohen Deckungssumme. Fragen Sie vor der Beauftragung der Umzugsfirma unbedingt nach dem Versicherungsschutz und lassen Sie sich diesen schriftlich bestätigen.

Kosten sparen bei der Buchung von Zusatzleitungen

Viele Umzugsfirmen rechnen bei den Zusatzleistungen wie dem Pack- oder Montageservice mit Pauschalpreisen. An dieser Stelle ist eine gute Kommunikation entscheidend, damit klar ist, welche Leistungen die Umzugshelfer durchführen müssen und welche nicht. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten schon im Kostenangebot alle von der Umzugsfirma durchzuführenden Arbeiten detailliert aufgeschlüsselt werden. Sparpotential gibt es bei den Zusatzleistungen nur, wenn Sie die Arbeiten ganz oder zumindest zum Teil selbst durchführen. Das Vorsortieren des Haushaltes kann hier viel Zeit sparen. Trennen Sie das Umzugsgut vom Sperrmüll und Sie erhalten selbst einen besseren Überblick zum Umfang Ihres Umzugs.

Stundenlohn der Umzugshelfer und Gewinn der Umzugsfirma

Bei den Stundenlöhnen der Umzugshelfer gibt es große Unterschiede. Viele Umzugshelfer sind nicht fest eingestellt und arbeiten nur aushilfsweise als Möbelpacker. Aufgrund der geringeren Kosten haben diese Unternehmen die Möglichkeit, die Preise erheblich zu drücken oder wesentlich höhere Gewinne zu erzielen. Ob der Kunde dabei die zu erwartende Arbeitsqualität erhält, ist fraglich. Eine seriöse Umzugsfirma bezahlt seine Mitarbeiter nach dem aktuell geltendem Tarif und setzt geschultes und erfahrenes Personal ein. Nur in Ausnahmefällen kommen ungeschulte Aushilfskräfte zum Einsatz. Etwa, wenn mehrere Umzugshelfer erkrankt sind.

Wie so oft im Leben gilt auch bei der Wahl der Umzugsfirma: billig ist nicht immer gut. Viele sparen hier an den falschen Stellen und stehen nach dem Umzug vor viel Ärger oder sogar gerichtlichen Auseinandersetzungen. Billiganbieter versprechen Ihnen das Blaue vom Himmel, ohne die Details schriftlich festzulegen. So können sich viele sogenannte Umzugsfirmen aus der Affäre ziehen.

Auch Pausenzeiten während des Umzugs dürfen Ihnen von der Umzugsfirma nicht in Rechnung gestellt werden.

So finden Sie die richtige Umzugsfirma zu fairen Preisen

Bei der Wahl der Umzugsfirma sollten Sie nicht nur die Kosten im Auge haben. Entscheidend ist hier das wirkliche Preis-Leistungs-Verhältnis. Lassen Sie alle Leistungen detailliert schriftlich festhalten und vergessen Sie nicht, sich nach dem Versicherungsschutz zu erkundigen. Im Zweifel lassen Sie lieber die Finger von dieser Umzugsfirma.

Umzugskosten berechnen ohne Anfrage

Die Berechnung der Umzugskosten ohne eine Anfrage auszufüllen ist schwierig und nur bedingt möglich. Sicherlich könnte man hier eine Excel-Datei erstellen und darin alle kostenrelevanten Faktoren berücksichtigen, aber Ihnen fehlen relevante Informationen zu den Kostenpunkten wie Versicherungsschutz und Stundenlöhnen. Hier gibt es große Abweichungen. Schnell scheitert man als Laie bereits an der korrekten Berechnung des Umzugsvolumens oder des zeitlichen Mehraufwands pro Etage.

Daher empfehlen wir, einfach die Anfrage-Formulare online auszufüllen und sich verschiedene Kostenangebote zukommen zu lassen. Diese Angebote geben Ihnen einen ungefähren Überblick über die zu erwartenden Kosten und welche Faktoren die Umzugskosten hochtreiben. Außerdem sparen Sie sich so viel Zeit und Nerven.

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